Es droht Verlust bei falschem Bestandsmanagement

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Der Begriff „Inventar“ ist vielen Menschen zuwider. Für viele Mitarbeiter bedeutet der Begriff nur eins: Zählen, zählen und nochmals zählen. Es ist üblich für Unternehmen, ihr Inventar zu überprüfen, indem sie alle physischen Produkte aufzählen und sicherstellen, dass diese mit den Büchern übereinstimmen.

Ein solides Bestandsmanagement ist wichtig, denn ein Inventar ist Platzhalter für Geld. Geld, welches man dafür ausgegeben hat um beim Verkauf daran zu verdienen.

Warum Bestandsmanagement so wichtig ist

Ein Inventar verbindet eine Menge Geld. Deshalb ist ein gutes Bestandsmanagement so entscheidend für ein wachsendes Unternehmen. Genauso wie der Cashflow, kann es ein Unternehmen bereichern oder zerbrechen.

Bestandsmanagement kann Ihnen Geld ersparen

Mit ein paar entscheidenden Möglichkeiten, kann Ihnen ein gutes Bestandsmanagement Geld einsparen:

Vermeiden Sie das Verderben Ihrer Produkte

Wenn Sie Produkte verkaufen, die mit einem Verfallsdatum versehen sind (Lebensmittel, Make-up etc.), erhöht sich die Chance, dass diese Produkte schlecht werden können, wenn Sie diese nicht rechtzeitig verkaufen. Eine gute Bestandsführung hilft Ihnen, unnötiges verderben zu vermeiden.

Vermeiden Sie ein „totes“ Lager

„Tote“ Lagerbestände bestehen aus Produkten, die sich aus den verschiedensten Gründen nicht mehr verkaufen lassen. Die Produkte können abgelaufen, aus der Saison, aus der Mode oder sonst irrelevant geworden sein. Durch die richtige Verwaltung Ihres Inventars, können Sie „tote“ Lagerbestände vermeiden.

Sparen Sie an Lagerkosten

Ein Warenlager besteht oft aus variablen Kosten, die je nachdem wie viele Produkte Sie lagern, schwanken können. Ihre Lagerkosten können steigen, wenn Sie zu viele Produkte lagern oder einige Produkte sich schwer verkaufen lassen.

Bestandsmanagement verbessert den Cashflow

Eine gute Bestandsführung spart Ihnen nicht nur Geld, sondern verbessert auch den Cashflow auf die eine oder andere Weise. Denken Sie daran, Ihr Inventar besteht aus Produkten, die Sie vermutlich schon mit Bargeld bezahlt haben (Schecks und elektronische Transfers zählen hierbei auch als Bargeld), und Sie möchte Ihre Produkte auch wieder für Bargeld verkaufen, aber während Ihre Produkte im Lager verweilen, ist es definitiv kein Bargeld für Sie.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihr Inventar in Ihrem Cashflow-Management erfassen. Es beeinflusst Ihre Verkäufe (wie viel Sie verkaufen können), und Ihre Ausgaben (was Sie zu kaufen haben). Beides sind starke Faktoren die anzeigen wie viel Geld Sie zur Hand haben. Eine bessere Bestandsführung führt zu einem besseren Cashflow-Management.

Wenn Sie über ein solides Inventar-System verfügen, sehen Sie genau, wie viele Produkte Sie besitzen, und basierend auf Ihrem Umsatz, können Sie genau planen, wann Sie Produkte rechtzeitig ersetzen müssen.

„Geld, das für Ihr Inventar ausgegeben wird, ist Geld, das nicht für das Wachstum ausgegeben wird. Verwalten Sie es mit Bedacht.“

So erstellst du wirklich klickstarke Facebook-Posts

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Es gibt Bereiche in denen hat Facebook den Branchenriesen Google als Trafficlieferant Nummer eins schon lange abgelöst. Einige Unternehmen haben es eben besser verstanden, als Andere, User über die soziale Plattform zu akquirieren.

In diesem Artikel geht es in erster Linie um organische Facebook-Posts, man kann die Tipps jedoch in fast allen Fällen auch auf Facebook-Ads anwenden. Damit ist es möglich, nachhaltig mehr Besucher über Facebook zu gewinnen und den Traffic etwas mehr zu diversifizieren.

Um die Ansätze der Optimierung zu verstehen, solltest du vorher jedoch ein Grundverständnis für die Auslieferung der Facebook-Posts haben.

Wenn du einen Post veröffentlichst, sehen erst einige wenige Personen den Beitrag in ihrem Newsfeed. Facebook wertet dort sehr genau die Interaktionen (Klicks, Likes, Shares und Kommentare) der User mit dem Beitrag aus. Sofern mit dem Beitrag überdurchschnittlich hoch interagiert wird, bekommt er seitens Facebook auch mehr organische Reichweite.

Die Annahme ist: Wenn die Interaktion mit einem Beitrag hoch ist, muss er relevant sein. Schlechte Beiträge können durchaus nur fünf Prozent der Fans erreichen, wohingegen gute Beiträge auf gut gepflegten Seiten gern auch 40-50 Prozent der User erreichen können. Durch Viralität sind auch über 100 Prozent möglich, dafür muss der Fanaufbau jedoch sehr sauber erfolgt und der Beitrag wirklich hochrelevant für die Zielgruppe sein.

Ich selbst erlebe es häufig auf eigenen Fanpages, dass die Reichweite zwischen zehn und 30 Prozent schwankt und das macht enorm viel aus. Wie man diesen Wert positiv beeinflussen kann, erläutere ich im Folgenden:

Optimierung des Vorschaubildes

Ein gutes Vorschaubild ist enorm wichtig, da es den Großteil des Posts einnimmt und tatsächlich über Erfolg oder Misserfolg entscheiden kann. Es gibt hier drei Faktoren die wichtig sind:

1. Bildgröße
2. Motivwahl
3. Farbwahl

1. Bildgröße

Die Motiverstellung fängt mit der richtigen Bildgröße an: 1200 × 628 Pixel ist zumindest aktuell das ideale Format (Verhältnis 1,91:1).

Wer ein deutlich kleineres Bild nutzt, riskiert eine unvorteilhafte Darstellung, die weniger Interaktionen zur Folge hat. Wer ein falsches Format wählt, dessen Bilder sind beschnitten und haben mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls eine geringere Reichweite zur Folge.

2. Motivwahl

Emotionale Bilder haben die größte Wirkung. Wirklich gut funktionieren Menschen in der Nahaufnahme. Wenn es sinnvoll ist, dann solltest du Frauen, statt Männer nutzen, denn sie erzeugen eine deutlich höhere Klickrate.

Auf typische Stockimages solltest du möglichst verzichten, denn sie wirken absolut nicht authentisch, nicht individuell und ziehen die Menschen weniger an.

3. Farbwahl

Es gibt zwei Möglichkeiten, mit Farben zu experimentieren: Entweder du legst einen farbigen Rahmen um das Bild, oder nutzt für große Flächen im Hintergrund diese Farbe.

Es eignen sich laut Adobe Infografik vor allem Lila und Gelb – meiner Erfahrung nach kannst auch mit einem knalligen Rot experimentieren.

Vermeiden solltest du Grau und Blau, denn dabei handelt es sich um die Facebook-Farben. Bilder in diesen Farbtönen neigen dazu, unterzugehen.

Der Vorteil von organischen Posts gegenüber Anzeigen ist, dass du bei Facebook nicht auf die 20 Prozent Regel achten musst (maximal 20 Prozent Text darf im Bild vorhanden sein).

Sofern du den Post jedoch mit einem Werbebudget verlängerst und nicht separat im Werbeanzeigenmanager oder Powereditor anlegen willst, solltest du von Anfang an auf maximal 20 Prozent Textanteil achten.

Optimierung der Texte

Wenn du einen Link mit Linkvorschau veröffentlichen möchtest (Standard-Format), gibt es drei Stellen, an denen du Einfluss auf den Text nehmen kannst:

1. Text oberhalb der Linkvorschau
2. Headline unter dem Bild
3. Beschreibungstext

1. Text oberhalb des Posts

Über die Linkvorschau kannst du einen theoretisch unbegrenzt langen Text posten.

Hier eignet sich ein kurzer Teaser, der den Inhalt anreißt, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Ein kurzer Satz reicht hier aus.

Du kannst auch mit Emojis experimentieren, die für mehr Aufmerksamkeit sorgen.

2. Headline unter dem Bild

Die Headline sollte möglichst kurz und knackig sein. Da die Headline im Textbereich am meisten ins Auge stößt, ist sie von den drei Texten gleichzeitig am wichtigsten.

Klickbaiting kann hier durchaus genutzt werden, allerdings solltest du auch halten was du versprichst – anderenfalls ist diese Strategie nicht nachhaltig und die Nutzer werden irgendwann weniger klicken, was mit Reichweitenverlust bestraft werden kann.

Zum Entwickeln klickstarker Headlines gibt es einen spannenden Artikel auf Medium.com.

3. Beschreibungstext

Dieser Text wird nur auf dem Desktop angezeigt, bei mobilen Endgeräten erscheint er nicht. Deshalb sollte er keine Infos enthalten, die wichtig sind, um den Post zu verstehen.

Ein kurzer Call-to-action wie „Jetzt informieren!“ oder „Jetzt den ganzen Artikel lesen“ eignet sich hierfür.

Sollte man als Text, Bild, Album, Video oder Linkvorschau posten?

Die Post-Optimierung bezog sich auf das Standard-Format „Linkvorschau“, bei der ein Link mit Vorschaubild veröffentlicht wird.

Es gibt jedoch noch zahlreiche weitere Post-Formate. Du kannst durchaus damit experimentieren und ein oder mehrere Bilder mit einer Headline und Link dazu posten.

Ich habe in den letzten Jahren einige Seiten gesehen, bei denen funktionieren Linkposts besser und bei anderen sind es die Bilderposts mit Link. Es gibt hier einfach keine allgemeingültige Lösung – im Zweifel alles regelmäßig ausprobieren und testen.

Spannend sind auch Videos mit einem Link über dem Videopost. Da Facebook Videos im Newsfeed eine höhere Reichweite einräumt, kann es auch sinnvoll sein, damit zu experimentieren.

Quelle: Facebook Reichweite

STUDIE: ÜBER 50 % DER DEUTSCHEN ARBEITNEHMER WÜNSCHEN SICH EINEN KÜRZEREN ARBEITSTAG

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Überstunden sind im deutschen Arbeitsmarkt gang und gäbe. Im ganzen letzten Jahr machten Arbeitnehmer, laut des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung „im Durchschnitt 20,9 bezahlte Überstunden und damit 1,2 Stunden mehr als im Vorjahr“. Die Zahl der unbezahlten Überstunden sank um 0,3 Stunden auf 24 Stunden. Da bleibt nicht viel Zeit für Stressabbau im Privatleben. Kein Wunder also, dass am Anfang dieses Jahres ein alternatives Arbeitszeitmodell weitläufig für Aufmerksamkeit sorgte. In Schweden hatte die Stadtgemeinde Göteborg ein zweijähriges Experiment beendet, bei dem die Mitarbeiter eines staatlichen Altersheims einen Sechs-Stunden-Tag arbeiteten, und das bei vollem Lohnausgleich. Wie das Nachrichtenportal Bloomberg berichtete, waren die Angestellten nicht nur motivierter und seltener krank, sondern auch viel produktiver.

Diese Erkenntnis hat Viking zum Anlass genommen, um eine eigene Studie durchzuführen. Wir wollten wissen, was deutsche Arbeitnehmer über den Sechs-Stunden-Tag – ohne vollen Lohnausgleich – denken. Mithilfe des britischen Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov wurden dazu in Februar dieses Jahres 1017 deutsche Berufstätige im Mindestalter von 18 Jahren befragt.

Weniger Stress, mehr Zeit für die Familie

Unsere Studie ergab, dass sich auch in Deutschland die meisten Angestellten positiv über eine Verkürzung ihres Arbeitstags aussprechen. Rund 53 % der Studienteilnehmer antworteten positiv und würden sich einen kürzeren Arbeitstag – sogar ohne vollen Lohnausgleich – wünschen. Insbesondere Arbeitsnehmerinnen, genau genommen 55 % der weiblichen Befragten, waren diesem Modell positiv gegenüber eingestellt. Bei der Hälfte der männlichen Arbeiter fand das Modell Befürworter.

Jedoch gaben beide Geschlechter unterschiedliche Gründe dafür an. Unter den Arbeitnehmern, die mehr als sechs Stunden arbeiten, gab ein großer Teil der befragten Frauen (48 %) an, sie würden sich bei einem Sechs-Stunden-Arbeitstag weniger gestresst fühlen. Die Top-Antwort unter den Männern (40 %) war, dass sie so mehr Zeit mit der Familie verbringen könnten. In der Gesamtaufschlüsselung der Studie waren dies auch die meist genannten Gründe der Sechs-Stunden-Tag-Befürworter. Nur 21 % der weiblichen und 24 % der männlichen Studienteilnehmer gaben an, sich darüber Sorgen zu machen, in nur sechs Stunden ihr Arbeitspensum zu schaffen.

Clemens Zierler, Geschäftsführer des Instituts für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik an der Johannes Kepler Universität Linz findet, dass ein Sechs-Stunden-Tag einen durchaus positiven Effekt auf die Wirtschaft haben könnte: „Ein positiver Effekt könnte eine höhere Beschäftigungsquote und damit geringere Arbeitslosenzahlen sein. Positiv für Unternehmen wird aus verschiedenen Beispielen auch oft eine höhere Produktivität von Unternehmen angeführt.“

Andererseits würden von Arbeitgeberseite die mit dem Modell (unter der Annahme der Arbeitnehmerforderung nach vollem Lohnausgleich) verbundenen höheren Kosten negativ aufgeführt, so Herr Zierler. „Ökonomisch sinnvoll ist ein solches Modell also nur dann, wenn die damit verbundenen Produktivitätsgewinne (motiviertere und leistungsfähigere Mitarbeiter, die seltener krank sind und weniger Fehler machen) die höheren Kosten der Anstellung von mehr Mitarbeitern kompensieren.“

Sechs-Stunden-Tag beliebt bei Branchen mit hoher Belastung

Viking wollte außerdem herausfinden, für welche Branchen ein alternatives Arbeitszeitmodell am meisten Sinn machen würde. Laut unseres Experten, Herrn Zierler, wäre es „vor allem in Branchen mit starker Belastung denkbar und in jenen Bereichen, in denen hohe Konzentration gefordert ist. Genannt wird hier regelmäßig der Gesundheitsbereich.“
Das bestätigen die Studienresultate, die zeigen, dass Arbeitnehmer, die in der IT- und Kommunikationsbranche (64 %), Finanzwesen (60 %), Gesundheitswesen (58 %), Bauwesen (57 %) und in der Bildung (56 %) beschäftigt sind, ein verkürztes Modell am ehesten befürworten würden.

Interessant bei den Ergebnissen ist aber auch, dass Beschäftigte in der Baubranche dem schwedischen Modell am skeptischsten gegenüberstehen. Warum das so ist, lässt sich aus den Gründen erkennen, die von den einzelnen Branchen am meisten genannt wurden. Obwohl 41 % Befragten in der Baubranche angaben, sie würden sich mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen können, gaben rund ein Viertel (27 %) an, dass sie sich einen Sechs-Stunden-Arbeitstag nicht leisten könnten. 26 Prozent gaben an, dass ein Sechs-Stunden-Tag leider nicht mit ihrem Job kompatibel wäre.

Jüngere Generation sind größte Befürworter

Eines der überraschendsten Ergebnisse der Viking-Studie jedoch, ist der Vergleich der Gegner und Befürworter unter den unterschiedlichen Altersgruppen. Besonders unter der jüngeren Generation fand das alternative Arbeitszeitmodell Unterstützung. Fast 6 von 10 Arbeitnehmern (58 %), die in die Altersgruppe 18 bis 34 Jahre fielen, würden eine Verkürzung der Arbeitszeit begrüßen. Davon begründeten 58 %, dass sie sich dadurch weniger gestresst und gesünder fühlen würden. In der Altersgruppe der 45 – 54-Jährigen würden sich knapp über die Hälfte (53 %) der Teilnehmer einen kürzeren Arbeitstag wünschen. Die Prozentzahl der Unterstützer nimmt im höheren Alter eindeutig ab, mit nur 49 % derjenigen die sich in die Altersgruppe 55+ einordneten. Rund ein Drittel (32 %) dieser Studienteilnehmer gaben an, ihren Lebensstil und den ihrer Familie nicht erhalten zu können. Ein weiteres Drittel (31 %) könnte es sich nicht leisten weniger zu arbeiten.

Wie sich an der überwiegend positiven Reaktion der Studienteilnehmer zeigt, stünde von Seiten der Arbeitnehmer einem Sechs-Stunden-Tag nichts im Wege. Doch nun stellt sich die Frage, ob sich alternative Arbeitszeitmodelle auch hierzulande durchsetzen könnten. „Vorstellbar ist es,“ so Arbeitsexperte Clemens Zierler, „allerdings nur sehr langsam. Es bräuchte dazu positive Beispiele, in denen das Modell angenommen und erfolgreich praktiziert wird. Vorstellbar wäre zum Beispiel, größere Spielräume für Versuchsmodelle zu schaffen, welche sozialpartnerschaftlich und wissenschaftlich begleitet werden. So könnten individuelle Lösungen für Betriebe oder sogar einzelne Personen gefunden werden. In solchen speziellen Vereinbarungen zwischen einzelnem/r Arbeitnehmer/in und Arbeitgeber/in liegt aus meiner Sicht die Zukunft moderner Arbeitsgestaltung, vor allem in Hinblick auf stetig erweiterte Möglichkeiten aufgrund neuer Technologien.“

Quelle: STUDIE: ÜBER 50 % DER DEUTSCHEN ARBEITNEHMER WÜNSCHEN SICH EINEN KÜRZEREN ARBEITSTAG

Diese Tipps helfen jungen Gründern, in der unternehmerischen Praxis zu bestehen

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Die Gründung eines Unternehmens ist in der Regel kein Zuckerschlecken. Selten läuft alles wie geplant und überall lauern Stolpersteine.

Durch reichlich Erfahrung in der Unternehmensgründung kann ich dir Tipps aus der Praxis geben, die helfen können, dem Erfolg ein kleines Stückchen näher zu kommen.

Sei realistisch bei der Finanzierung

Es hilft wenig, wenn du dein Businessmodell schön rechnest und am Ende für notwendige Maßnahmen keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung hast. Kalkuliere auf jeden Fall einen angemessenen Spielraum für unvorhergesehene Ereignisse ein.

Pläne, zeitliche Meilensteine und Ansprüche sollten ausführlich festgehalten und eine Rentabilität in absehbarer Zeit möglich sein.

Lieber wenige sehr gute als viele mittelgute Mitarbeiter

Hole dir lieber ein paar, vielleicht etwas teurere Leute an Bord, als mit mehreren mittelguten Mitarbeitern einen faulen Kompromiss zu machen.

Die Erfahrung und die Motivation sehr guter Mitarbeiter werden sich schnell auszahlen. Gerade zu Beginn brauchst du ein Team, das mitdenkt und auf das du dich 100-prozentig verlassen kannst, damit du dich auf die wichtigsten Aufgaben konzentrieren kannst.

Von Anfang an das deutsche Red Tape ernst nehmen

Die Buchhaltung sollte von Beginn an ordentlich geführt und Jahresabschlüsse rechtzeitig vorbereitet und abgeben werden. Das spart dir eine Menge Zusatzaufwand und unnötigen Stress.

Suche dir Mitgründer, die komplementäre Stärken haben

“Gleich und gleich gesellt sich gern.” Das mag vielleicht im privaten Umfeld gelten, im Rahmen einer Gründung solltest du allerdings anders vorgehen.

Suche dir Mitgründer, deren Stärken in anderen Bereichen als deinen liegen. Im Idealfall ist jeder ein Profi auf seinem Gebiet und die Symbiose schafft den Erfolg.

Die gleichen Ziele sollten natürlich mit oberster Priorität verfolgt werden und das bedeutet auch nicht, dass man sich nicht auch privat gut verstehen kann.

Stecke alles in die Idee und nicht in Prestige

Versuche alle nicht unbedingt businessrelevanten Ausgaben so gering wie möglich zu halten. Günstige Büroausstattung findest du genauso bei eBay und wieso überhaupt das Prestige-Loft in der teuersten Gegend?

Sei fleißig

Fleiß ist sehr wichtig, besonders in den ersten Gründungsjahren.

Du solltest schon bereit sein, mehr als 12 Stunden täglich zu investieren und auf den jährlichen Urlaubstrip zu verzichten. Hier zählt das Motto “the harder you work the luckier you get!“

Vernetze dich

Es gibt sehr viele Gründer und Experten aller Fachgebiete, deren Rat bei strategischen Entscheidungen immer wichtig sein wird. Gerade zu Beginn, wenn man noch ein kleines Team hat.

Je besser dein Netzwerk, desto höher die Chancen auf wertvolle Hilfe. Gerade hier gilt natürlich Qualität vor Quantität.

Sprich über deine Idee

Rede mit möglichst vielen Menschen über dein Vorhaben, hole dir weitere Inspirationen und gerade kritische Meinungen solltest du als wertvollen Input mitnehmen.

Die Freizeit nicht vergessen

Niemals sollte die Bedeutung eins Ausgleichs vernachlässigt werden, denn ein entspannter Abend mit Freunden oder ein exzessives Sportprogramm ist wahnsinnig wichtig.

Dadurch kannst du auch in stressigen Zeiten abschalten und dir so neue Energie für die nächsten Schritte holen.

Wichtigster Tipp

Immer, immer, immer weitermachen à la: „hinfallen, aufstehen, hinfallen, aufstehen“.

Quelle: Tipps einer Gründerin

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